Die Volksbank in Schaumburg blickt auf ein gutes und erfolgreiches Geschäftsjahr 2009 zurück. Für das Jahr 2010 erwarten die Vorstandsmitglieder Joachim Schorling und Reinhard Schreeck eine Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung. Den Jahresbericht stellten sie am 9. Juni 2010 zur Vertreterversammlung im Großen Rathaussaal in Bückeburg vor.
Geschäftsentwicklung
In seinem Bericht über das Geschäftsjahr 2009 bilanzierte Reinhard Schreeck:
„Der Geschäftsverlauf unserer Bank in 2009 war sehr positiv. Und auch unsere Vorschaurechnungen auf das laufende Geschäftsjahr 2010 bestätigen, dass unsere auf Solidität und die Bedürfnisse unserer Kunden ausgerichtete Geschäftspolitik nachhaltig erfolgreich ist.“
Die Einlagen der Volksbank in Schaumburg haben sich um rund 50 Millionen Euro auf 586 Millionen Euro erhöht. Dazu kommen die Anlagen bei den Verbundpartnern der Volksbank in Schaumburg, der R+V, der Union Investment und der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Beim Eigenkapital konnte ein Zuwachs von fünf Prozent verzeichnet werden. Die Bilanzsumme ist von 807 auf
851 Millionen Euro deutlich gestiegen. Der Bilanzgewinn beträgt 1,2 Millionen Euro. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, eine Dividende von sechs Prozent zu beschließen.
Über 100.000 Euro Spendengelder flossen im Jahr 2009 an mehr als 150 Institutionen und Vereine der Region. Rund drei Viertel der Summe wird direkt für Kinder und Jugendliche in Schaumburg verwendet. Bei ca. der Hälfte dieser Mittel handelt es sich um die Reinerträge des Gewinnsparens.
Kreditklemme? – kein Thema für Kunden der Volksbank in Schaumburg!
Die Volksbank in Schaumburg konnte in 2009 mit Hilfe von Verbundpartnern die Ausgabe des Kreditvolumens an Kunden deutlich erhöhen. Allen vertretbaren Kreditwünschen seiner Kunden konnte die Bank entsprechen.
Warengeschäft der Volksbank
Das seit Jahrzehnten erfolgreich betriebene Warengeschäft und die Tankstelle in Krankenhagen werden zum 1. Juli 2010 an die Raiffeisen Lippe-Weser AG (RLW AG) übertragen. Gleichzeitig beteiligt sich die Bank an der RLW AG und stärkt somit das gemeinsame Unternehmen. Damit ist für die Kunden das Warengeschäft in Rinteln langfristig gesichert. Das Personal wird komplett übernommen.
Mit der RLW AG hat das Bankinstitut einen leistungsstarken Partner gefunden. Die RLW AG betreibt insgesamt 13 Betriebsstellen mit knapp 130 Vollzeitarbeitsplätzen.
Rund um die Anlage
Reinhard Schreeck empfiehlt für den persönlichen Vermögensaufbau eine ausgewogene Struktur der Kapitalanlagen zu wählen. Geldvermögen, das Liquidität bietet, Immobilien die selbst- oder fremdgenutzt werden sowie Aktien und ggf. Rohstoffe sind dabei für ihn die wesentlichen Anlageelemente. Er appelliert: „Kaufen Sie nur, was Sie verstehen und misstrauen Sie allen, die Ihnen Renditen versprechen, die unrealistisch sind.“ Nur ein qualifiziertes Beratungsgespräch, das eine Analyse der Kundensituation umfasst, ermöglicht sinnvolle Ergebnisse.
Daten und Fakten
Bilanzsumme: € 851 Mio. (+5,5%)
Bilanzielles + außerbilanzielles Kundenwertvolumen: 1,6 Milliarden (+ 4,0 %)
davon bilanzielle + außerbilanzielle Kundeneinlagen: 918 Mio. (+ 6,6 %)
davon bilanzielle + außerbilanzielle Kundenkredite: 689 Mio.(+0,7 %)
Eigenkapital (ohne Bilanzgewinn): 61 Mio. (+4,6 %)
Mitarbeiter: 270, davon 30 Auszubildende
Mitglieder: 22.153