TSV Krankenhagen e.V. gewinnt den „Stern des Sports 2015“ in Bronze

Vielfach können regionale Sportvereine ihre Angebote nur durch ehrenamtliches Engagement aufrechterhalten oder ausbauen. Dabei ist der Enthusiasmus mit dem Einzelne oder ein kleiner Kreis an Personen an eine Aufgabe herantreten, nur Wenigen bekannt und für die Öffentlichkeit verborgen.

Durch den Wettbewerb „Sterne des Sports“ möchte die Volksbank in Schaumburg  ehrenamtlichem Engagement und sozialem Miteinander die Anerkennung zukommen lassen, die ihm gebührt und die im Alltag manchmal zu kurz kommt.

Die Volksbank in Schaumburg initiierte erstmalig in diesem Jahr den Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem KreisSportBund Schaumburg e.V. für die Region Schaumburg. Die Jury wurde aus Vertretern der Bank und des KreisSportBunds gebildet. Alle eingereichten Projekte zeugen von hohem sozialen Engagement der dahinter stehenden Vereine und Personen. Vier Vereine nutzten die Möglichkeit, Ihre Angebote vorzustellen und sich für die Prämierung zu bewerben.

Der TSV Krankenhagen e.V. setzt sich beispielhaft für die Stärkung des Kinder- und Jugendsports im Rintelner Raum ein. Durch abgeschlossene Kooperationsvereinbarungen von vier Rintelner Vereinen, drei Schulen und einem Kindergarten wurde die Erhaltung von Sportangeboten in Ortsteilen gesichert. Gleichzeitig werden schwache Vereine unterstützt und der Ausbau der Angebote im Gesundheits- und Präventionssport ermöglicht. Um auch zukünftig attraktive Angebote vorzuhalten, wird in diesem Verein die Ausbildung von Übungsleitern gefördert. Für die Jury waren dies sehr überzeugende Argumente, um den Verein mit dem „Stern des Sports 2015“ in Bronze auszuzeichnen. Der Preis ist mit 1.500 € dotiert und ermöglicht gleichzeitig die Teilnahme am Wettbewerb auf Landesebene. Dafür drücken wir die Daumen!

Dem Thema Inklusion hat sich der TuSG Rolfshagen e.V. gestellt. Gemeinsam mit der Lebenshilfe Rinteln wurde die Idee entwickelt, Menschen mit und ohne Handicap über das Handballspiel einander näher zu bringen. Mittlerweile gibt es diese Mannschaft, die aus rund 30 Mitgliedern besteht, bereits über ein Jahr. Aus Sicht der Jury verdient ein solches Angebot besondere Anerkennung. Um die Vereinsarbeit zu unterstützen, wird hierfür ein Preisgeld von 500 € ausbezahlt.

Berufstätige Eltern kennen wohl alle das Problem der Ferienbetreuung ihres Nachwuchses. Durch den TSV Liekwegen von 1910 e.V. wurde mit dem „Fitte Ferienkids“-Projekt eine verlässliche, spaßbringende und gesundheitsorientierte Ferienbetreuung ermöglicht. Kindergartenkinder können dabei vielfältige Sportarten und Bewegungsangebote ausprobieren, sich für Basteln, Freispiel oder Waldabenteuer entscheiden. Auch dieses herausragende Angebot, dass ohne eine Vielzahl an ehrenamtlichen Helfern nicht darzustellen wäre, unterstützt die Jury mit einem Betrag von 500 €.

Regionale Besonderheiten bekannt zu machen, sie so vor dem Vergessen zu schützen und gleichzeitig die Identifikation mit dem Ort zu stärken waren der Ansporn des TSV Steinbergen von 1910 e.V. die Maßnahme „Ein Dorf bewegt sich“ ins Leben zu rufen. Regelmäßig werden durch den Verein Wanderungen für Groß und Klein, Alt und Jung in die nähere und weitere Umgebung von Steinbergen angeboten. Und dieses Angebot wird sehr gut angenommen. Regelmäßig nutzen Schüler der Grundschule Steinbergen, Kinder des örtlichen Kindergarten und natürlich ansässige Bürger Herrn Pacholek und Herrn Instenberg mit ihrem Wissen, um mehr über die eigene Heimat und die frühere Nutzung alter Gebäude zu erfahren. Den Fortbestand dieses Freizeitangebot unterstützt die Jury ebenfalls mit 500 €.

Allen Bewerbern möchten wir auf diesem Weg für Ihre Arbeit und ihr Engagement herzlich danken. Jedes Projekt ist ein Gewinn für die Region und verdient besondere Anerkennung.

Und wir möchten alle – mit Ausnahme des Siegerprojekt – herzlich einladen, im nächsten Jahr wieder ihre Chance beim Wettbewerb „Sterne des Sports 2016“ zu nutzen. Natürlich gilt die Einladung, sich im nächsten Jahr mit Projekten vorzustellen, auch für jeden anderen Verein in der Region, denn wir sind uns sicher, dass es noch viel mehr ehrenamtliches Engagement zu entdecken und zu ehren gibt.