Volksbank in Schaumburg präsentiert außerordentlich gutes Geschäftsergebnis

Wahlen zum Aufsichtsrat und Abstimmung über Dividende

Die Volksbank in Schaumburg ist hervorragend aufgestellt. Das zeigt der sehr erfolgreiche Jahresabschluss, den Vorstandsmitglied Reinhard Schreeck jetzt den Vertretern der Volksbank in Schaumburg zur Vertreterversammlung in der Wandelhalle in Bad Nenndorf vorlegte. “Unsere Volksbank in Schaumburg ist und bleibt eine Bank von Menschen für Menschen, die Kundennähe wörtlich nimmt“, betonte Schreeck in seiner Rede.

Die Volksbank in Schaumburg fühlt sich dem Schaumburger Land verbunden. Ihre wirtschaftliche Entwicklung ist immer auch ein Spiegelbild der Region. „Geht es den Menschen und dem Mittelstand in Schaumburg gut, dann geht es auch der Volksbank gut“, resümierte Schreeck. Die Schaumburger blickten 2014 optimistisch in die Zukunft. Ihre Bereitschaft und ihr Mut, in die eigene Firma oder die eigenen vier Wände zu investieren, wurde durch das anhaltend niedrige Zinsniveau beflügelt. Das spiegelt sich, laut Schreeck, auch in den Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres wider.

Mit 774 Millionen Euro lag die Summe der Ausleihungen 2014 um 13,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Damit ist es der Volksbank in Schaumburg erneut gelungen, deutliche Marktanteile im Kundenkreditgeschäft hinzuzugewinnen, wobei die Impulse sowohl aus dem Privat- als auch aus dem Firmenkundengeschäft resultierten. Das positive Konsumklima hat bei der Volksbank in Schaumburg zu einem Anstieg der Ausleihungen an Privatkunden um 12,4 Prozent auf 308 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr geführt. Die Ausleihungen an Firmenkunden erhöhten sich im vergangenen Jahr ebenfalls überdurchschnittlich um 15,5 Prozent auf 456 Millionen Euro. Der Anteil des Firmenkundengeschäfts am Gesamtvolumen der Ausleihungen beträgt rund 58,9 Prozent.

Die Volksbank in Schaumburg genießt als verlässlicher Verwalter der Kundenvermögen einen guten Ruf. So konnte sie 2014 zahlreiche neue Mitglieder und Kunden gewinnen, die ihre Ersparnisse der Genossenschaftsbank anvertrauten. Das spiegelt sich nicht zuletzt in dem Zuwachs ihrer Gesamteinlagen um 23 Millionen Euro auf  insgesamt 791 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr wider.

Die Bilanzsumme stieg auf 1,169 Milliarden Euro und verfügt damit im Vergleich zum Vorjahr über ein Plus von 117 Millionen Euro (+11 Prozent). Das bilanzielle Eigenkapital beträgt insgesamt rund 114 Millionen Euro und konnte gegenüber dem Vorjahr um fast 19 Millionen Euro erhöht werden. „Damit erfüllen wir bereits jetzt die ab 2019 geltenden aufsichtsrechtlichen Regelungen“, betonte Schreeck. Festzuhalten bleibe allerdings auch, dass für künftiges Wachstum im Kreditgeschäft eine weitere Stärkung der  Eigenkapitalbasis unumgänglich ist.

Die Volksbank in Schaumburg zahlt aus dem Jahresüberschuss mehr als 5 Millionen Euro Steuern, wovon erfreulicherweise 2,4 Millionen Euro den Kommunen des Landkreises Schaumburg zugute kommen.

Zur notwendigen Stärkung ihres Eigenkapitals hat die Volksbank in Schaumburg dem Fonds für allgemeine Bankrisiken 16 Millionen Euro zugeführt. Aus dem verbleibenden Jahresüberschuss  von 3.317 T€ hat sie den Rücklagen 2 Millionen Euro vorab zugewiesen, so dass sie  einen Bilanzgewinn in Höhe von 1.317.853,09 Euro ausweist.

Die Volksbank in Schaumburg konnte dieses sehr gute Jahresergebnis nur erzielen, weil ihre Mitglieder und Kunden intensiv mit ihr zusammenarbeiten. Um diese Zusammenarbeit und die intensive Nutzung des Dienstleistungsangebotes zu honorieren, hat die Genossenschaftsbank vor zwei Jahren ihre Satzung geändert und ein Mitglieder-Bonus- System eingeführt. Über dieses Modell der genossenschaftlichen Rückvergütung wird eine angemessene Beteiligung der Mitglieder am Geschäftserfolg der Bank sichergestellt. Dr. Uwe Homeyer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volksbank in Schaumburg,  brachte den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses zur Abstimmung.

Die Vertreter beschlossen, diesen Mitgliederbonus mit einem Gesamtbetrag 305.849 Euro an die Mitglieder der Volksbank in Schaumburg auszuschütten. Hinzu kommt die Zahlung einer Dividende von zwei Prozent (mithin über knapp 197.000 Euro) und einer Sonderdividende von 1,5 Prozent (rund 148.000 Euro).

Mit Ablauf der diesjährigen Vertreterversammlung endete turnusgemäß die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder Berthold Bolsewig, Matthias Meyer, Rolf Prasuhn und Bernd Struckmeier, wobei Letzterer aus persönlichen Gründen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stand. Die Vertreter wählten Berthold Bolsewig, Matthias Meyer und Rolf Prasuhn erneut und Simone Röntgen aus dem Extertal neu in den Aufsichtsrat.

Biltuntertitel Foto von links: Reinhard Schreeck, Vorstandsmitglied der Volksbank in Schaumburg, Dr. Uwe Homeyer, Vorsitzender des Aufsichtsrates und Joachim Schorling, Vorstandsmitglied der Volksbank in Schaumburg gratulieren Simone Röntgen zur Neuwahl sowie Rolf Prasuhn, Berthold Bolsewig und Matthias Meyer zur Wiederwahl in den elfköpfigen Aufsichtsrat der Volksbank in Schaumburg.

Foto von links: Reinhard Schreeck, Vorstandsmitglied der Volksbank in Schaumburg, Dr. Uwe Homeyer, Vorsitzender des Aufsichtsrates und Joachim Schorling, Vorstandsmitglied der Volksbank in Schaumburg, gratulieren Simone Röntgen zur Neuwahl sowie Rolf Prasuhn, Berthold Bolsewig und Matthias Meyer zur Wiederwahl in den elfköpfigen Aufsichtsrat der Volksbank in Schaumburg.