Volksbank in Schaumburg schließt Geschäftsjahr überaus erfolgreich ab

Vorstand präsentiert erfreuliche Zahlen zur Vertreterversammlung

Bückeburg, 3.Juni 2014

Die Volksbank in Schaumburg ist mit ihrem Geschäftsjahr 2013 sehr zufrieden. „Das gute Geschäftsergebnis ist das Resultat einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Kunden und Mitarbeitern, die auf Vertrauen basiert“, berichtete Joachim Schorling, Vorstandsmitglied der Volksbank in Schaumburg, zur diesjährigen Vertreterversammlung im Brückentorsaal in Rinteln.

Dieses Vertrauen sieht Schorling in der Tatsache begründet, dass die Volksbank in Schaumburg als Genossenschaftsbank besonders eng mit der Region verbunden ist. Dabei erzielt sie wie alle anderen Volksbanken und Raiffeisenbanken seit Jahren gute Ergebnisse, weil ihr Bankgeschäft an den Bedürfnissen der Kunden ausgerichtet ist. Die genossenschaftliche Finanzgruppe ist kapitalstark und verfügt über eine mittlerweile seit 80 Jahren gut funktionierende Einlagensicherung. „Der Steuerzahler musste niemals eine Volksbank oder Raiffeisenbank und niemals die genossenschaftlichen Spitzeninstitute unterstützen“, betonte Schorling in seiner Rede.

Die Volksbank in Schaumburg weist seit Jahren eine gesunde Eigenkapitalbasis auf. 2013 verzeichnete das bilanzielle Eigenkapital erneut einen Zuwachs von 6 Millionen Euro auf 95 Millionen Euro (+7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Die sehr gute Eigenkapital-Entwicklung spiegelt die Stabilität der Bank wider. Damit erfüllt die Volksbank in Schaumburg bereits heute die Anforderungen, die die Bankenaufsicht im Extremfall im Jahr 2019 stellen könnte.

Nicht ohne stolz präsentierte das Vorstandsmitglied den rund 350 anwesenden Vertretern und Gästen die weiteren Ergebnisse aus dem Bankgeschäftsjahr 2013: „Seit Jahren liegen die Wachstumszahlen unserer Bank über dem Durchschnitt der anderen Volksbanken und Raiffeisenbanken“. Erstmalig hat das Bankinstitut mit seiner zum 31.12.2013 ausgewiesenen Bilanzsumme von 1,052 Milliarden Euro die Milliardenmarke überschritten. Das ist ein Wachstum von 60 Millionen Euro und damit eine Steigerung von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase stiegen die bilanziellen Kundeneinlagen von 704 Millionen Euro in 2012 um gut 9 Prozent auf 768 Millionen Euro in 2013 – ein Zeichen für das Vertrauen der Kunden in ihre Bank.  

Das starke Wachstum aus dem Einlagenbereich nutzte die Volksbank in Schaumburg, um ihren Kunden Kredite zur Verfügung zu stellen. Eine Kreditklemme gibt es bei dem Schaumburger Bankinstitut nicht. Die Vergabe der bilanziellen


Kundenkredite ist seit 2012 von 643 Millionen Euro auf 684 Millionen Euro gestiegen. Dies entspricht einem Zuwachs von 41 Millionen Euro bzw. 6,3 Prozent.
Bei den Krediten handelt es sich in erster Linie um grundbuchlich abgesicherte Immobilienfinanzierungen im privaten und gewerblichen Bereich sowie um Unternehmenskredite. Auch in Zukunft wird die Volksbank in Schaumburg verlässlicher Finanzierungspartner für seine Kunden sein.

Der Erfolg der Bank ist laut Schorling unter anderem das Resultat einer überaus guten Zusammenarbeit mit der gesamten genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken: „Eine Finanzgruppe, die starke Marken wie beispielsweise die R+V-Versicherung, DZ-Bank, Bausparkasse Schwäbisch Hall, Union Investment, DG Hyp und easyCredit zu einer starken Gemeinschaft bündelt.“

Das gute Ergebnis der Volksbank in Schaumburg spiegelt sich auch in der Höhe der Steuerzahlungen wider, die das Bankinstitut tätigt. Allein im letzten Jahr hat die Volksbank in Schaumburg 4,4 Millionen Euro Steuern bezahlt, davon 2 Millionen Euro Gewerbesteuer, die ausschließlich den regionalen Kommunen zugute kamen. In den letzten fünf Jahren wurden beachtliche 18,2 Millionen Euro Steuern abgeführt.

Als problematisch betrachtet Schorling, dass durch die Niedrigzinsphase nicht nur die Ertragslage aller Banken belastet wird, sondern auch die Altersvorsorge vieler Menschen. Durch die niedrigen Zinsen tritt ein Realverlust für Anleger ein. Umso wichtiger ist eine professionelle Beratung durch die Banken.

Dr. Uwe Homeyer, Vorsitzender des Aufsichtsrats, unterstrich an diesem Abend ebenfalls die Bedeutung von Genossenschaften. Sie gelten heute als „besonders fortschrittlich und verlässlich“. Und das ist „Konsens auf allerhöchster politischer Ebene“. Zur Vertreterversammlung ließ er über die Anpassung des 2004 von der Vertreterversammlung gefassten Kreditbeschlusses an die neuen gesetzlichen Regelungen (Basel lII) abstimmen.   

6 Prozent Dividende für Mitglieder
Mit inzwischen 22.537 Mitgliedern (Vorjahr: 22.392) gehört die Volksbank in Schaumburg zu den größten Mitgliedervereinigungen der Region. Nach der Zustimmung zum Jahresbericht und der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat stimmten die Mitgliedervertreter einer Dividende von 6 Prozent für das Jahr 2013 zu. 2,7 Millionen Euro gehen in die Rücklagen des Genossenschaftsinstituts.

Wahlen im Aufsichtsrat

Mit Ablauf der diesjährigen Vertreterversammlung endete turnusgemäß die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder Dr. Uwe Homeyer, Hagen Bokeloh und Heinrich Steege-Strüve. Sie wurden in der Vertreterversammlung wiedergewählt.